Wie ich so Team Fortress 2 spiele, läuft mir da doch ein Spieler mit dem in der Überschrift angeführten Namen über den Weg. Nichtspieler werden da bestenfalls skeptisch eine Augenbraue kräuseln, Kenner der Orange Box schmunzeln++ vielleicht bei dieser Wortspielerei. Ich fand es jedenfalls sehr gelungen!
Unterdessen war dieser Abend auf einem deutschsprachigen Server auch die spaßigste Zockzeit seit Langem. Und das, obwohl mein Team häufiger verloren als gewonnen hat! Das Spiel war auf einem (für mich) schön hohen Niveau, ich fühlte mich regelmäßig für mein Handeln belohnt, aber ich konnte auch einsehen, wenn jemand eine Unachtsamkeit von mir und meinen Kollegen ausgenutzt hat. Das Teamplay war großartig! (Gut, im anderen Team muss es noch großartiger gewesen sein, aber ich fand's schon sehr ausgereift bei uns.)
Die magisterarbeitsinduzierten Computerneuanschaffungspläne sind auch erstmal für zwei, drei Wochen auf Eis gelegt, bis die neue GeForce verfügbar wird. Entweder ist die ihr Geld wert oder die älteren Modelle werten preiswerter, das sollte ich nach Möglichkeit noch ausnutzen. Wenn das Ding dann mal steht, gibt's eine ganze Reihe an Spielen, die in neuer Grafikpracht ausprobiert werden müssen. Und an der Spitze dieser Liste ist nicht einmal Crysis, sondern Assassin's Creed!
Unterdessen war dieser Abend auf einem deutschsprachigen Server auch die spaßigste Zockzeit seit Langem. Und das, obwohl mein Team häufiger verloren als gewonnen hat! Das Spiel war auf einem (für mich) schön hohen Niveau, ich fühlte mich regelmäßig für mein Handeln belohnt, aber ich konnte auch einsehen, wenn jemand eine Unachtsamkeit von mir und meinen Kollegen ausgenutzt hat. Das Teamplay war großartig! (Gut, im anderen Team muss es noch großartiger gewesen sein, aber ich fand's schon sehr ausgereift bei uns.)
Die magisterarbeitsinduzierten Computerneuanschaffungspläne sind auch erstmal für zwei, drei Wochen auf Eis gelegt, bis die neue GeForce verfügbar wird. Entweder ist die ihr Geld wert oder die älteren Modelle werten preiswerter, das sollte ich nach Möglichkeit noch ausnutzen. Wenn das Ding dann mal steht, gibt's eine ganze Reihe an Spielen, die in neuer Grafikpracht ausprobiert werden müssen. Und an der Spitze dieser Liste ist nicht einmal Crysis, sondern Assassin's Creed!
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Nein, Uwe Boll hat nicht angedroht angekündigt, das neue Puzzlespiel in Egoperspektive, Portal, zu verfilmen; mir fiel nur kein intelligenteres Wortspiel für die Überschrift ein. Jedenfalls: Die Beta von Hellgate: London hat mir gestern natürlich nicht gereicht, es musste auch die frisch erschienene Orange Box her, und darin hatte die höchste Priorität natürlich besagte Knobeleinlage.
Leider hatte sich der kurze Spaß heute morgen auch schon wieder erledigt. Nach gefühlten zwei, realistischen vier Stunden Spielspaß hat man sich schon durch das Testgelände durch geportalt, aber das schmälert den Innovationswert nur sehr geringfügig. Das Spielprinzip ist so genial, wie es einfach ist: Wir können nur gehen, hüpfen und zwei Portale an alle möglichen Flächen werfen, durch die man alle möglichen Gegenstände, einschließlich sich selbst, durchtransportieren kann. Mehr braucht das Spiel nicht, um dennoch eine ungeahnte Puzzletiefe zu erreichen. Jeder Versuch, die Puzzle zu erklären, würde aber mindestens zwei Räume spoilern, deswegen will ich hier darauf verzichten, zumal der Spaß eh so kurz ist.
Zwar haben die Macher mit Time-Attack- und Use-As-Few-Portals-As-Possible-Modi zusätzliche Initiativen für ein mehrmaliges Durchspielen geschaffen, das ist aber vergleichsweise schwach. Wieder mit dabei ist außerdem ein großartiger Commentary-Modus, wo die Designer und Programmierer an bestimmten Stellen der Level den Entstehungsprozess schildern. Dieser Modus ist wirklich Gold wert. (Erinnert mich daran, bei Gelegenheit mal darüber zu schreiben, warum Audiokommentarspuren auf DVDs so öde sind, während sie in diesem Kontext wirklich großartige Ergänzungen zum Spiel darstellen!)
Das aber wohl beeindruckendste Erlebnis am ganzen Spiel ist das Erlernen von völlig neuen Konzepten, obwohl sie ganz alt aussehen. Ich biege um eine Ecke, ein Raum mit langsam auf- und abfahrenden Plattformen präsentiert sich mir. Ein Springpuzzle, offensichtlich. Eins von der nervigen, zeitsensitiven Sorte. Und wie ich so seufzend auf die erste Plattform hüpfe, durchzuckt mich der Geistesblitz, der mich an meine portalerschaffende Spezialwaffe erinnert. Flugs eins am oberen Ende des Raumes, eins zu meinen Füßen. Swoosh. Tadaa. Und von dieser Sorte Aha-Erlebnisse warten zwei in fast jedem Raum. Das ist wirklich erstaunlich. Wirklich, wirklich erstaunlich.
Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, ob es nach dem Abendessen mit dem Kommentarmodus von Portal, mit Episode 2 oder mit der Hellgate-London-Beta weitergeht. Das Wochenende kommt gerade rechtzeitig!
PS: Bilder und Worte und so
Leider hatte sich der kurze Spaß heute morgen auch schon wieder erledigt. Nach gefühlten zwei, realistischen vier Stunden Spielspaß hat man sich schon durch das Testgelände durch geportalt, aber das schmälert den Innovationswert nur sehr geringfügig. Das Spielprinzip ist so genial, wie es einfach ist: Wir können nur gehen, hüpfen und zwei Portale an alle möglichen Flächen werfen, durch die man alle möglichen Gegenstände, einschließlich sich selbst, durchtransportieren kann. Mehr braucht das Spiel nicht, um dennoch eine ungeahnte Puzzletiefe zu erreichen. Jeder Versuch, die Puzzle zu erklären, würde aber mindestens zwei Räume spoilern, deswegen will ich hier darauf verzichten, zumal der Spaß eh so kurz ist.Zwar haben die Macher mit Time-Attack- und Use-As-Few-Portals-As-Possible-Modi zusätzliche Initiativen für ein mehrmaliges Durchspielen geschaffen, das ist aber vergleichsweise schwach. Wieder mit dabei ist außerdem ein großartiger Commentary-Modus, wo die Designer und Programmierer an bestimmten Stellen der Level den Entstehungsprozess schildern. Dieser Modus ist wirklich Gold wert. (Erinnert mich daran, bei Gelegenheit mal darüber zu schreiben, warum Audiokommentarspuren auf DVDs so öde sind, während sie in diesem Kontext wirklich großartige Ergänzungen zum Spiel darstellen!)
Das aber wohl beeindruckendste Erlebnis am ganzen Spiel ist das Erlernen von völlig neuen Konzepten, obwohl sie ganz alt aussehen. Ich biege um eine Ecke, ein Raum mit langsam auf- und abfahrenden Plattformen präsentiert sich mir. Ein Springpuzzle, offensichtlich. Eins von der nervigen, zeitsensitiven Sorte. Und wie ich so seufzend auf die erste Plattform hüpfe, durchzuckt mich der Geistesblitz, der mich an meine portalerschaffende Spezialwaffe erinnert. Flugs eins am oberen Ende des Raumes, eins zu meinen Füßen. Swoosh. Tadaa. Und von dieser Sorte Aha-Erlebnisse warten zwei in fast jedem Raum. Das ist wirklich erstaunlich. Wirklich, wirklich erstaunlich.
Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, ob es nach dem Abendessen mit dem Kommentarmodus von Portal, mit Episode 2 oder mit der Hellgate-London-Beta weitergeht. Das Wochenende kommt gerade rechtzeitig!
PS: Bilder und Worte und so
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