An dieser Stelle nur ein kurzer Hinweis auf die heute Abend startende Ringvorlesungs-Reihe zum Thema Das Spiel – Muster und Metapher der Mediengesellschaft. Die Vorlesungen, die jeden Mittwoch von 20 Uhr bis 21.45 Uhr im Hörsaal VII der Uni Bonn stattfinden, sind für jeden offen. Das könnte ja für den einen oder anderen Leser mit regionaler Anbindung nach Bonn durchaus interessant sein.
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Ich habe fertig. Geschrieben. Meine Hausarbeit zum Thema Computerspieleadaptionen im Kino. Fünfundzwanzig Seiten geballte Wissenschaftlichkeit. Naja, ein bisschen zumindest. Wer Interesse hat, die Arbeit mal zu lesen, kann mir gerne einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail-Adresse da lassen, dann schicke ich die Datei eben raus.
Das heißt, ich kann jetzt mal wieder ein bisschen leben. Spieletechnisch habe ich ja nichts verpasst. Der BioShock-Patch lässt noch immer auf sich warten, die ganzen interessanten Titel erscheinen ja erst in drei bis vier Wochen:
Das wird anstrengend! Die hätten sich ja mal ein bisschen besser absprechen können. Echt jetzt! Derweil gibt es den einen oder anderen Film im Kino, der noch meine Aufmerksamkeit verdient und es liegt ja noch immer das Foucaultsche Pendel auf meinem Nachttisch... Ach, und der nächste Splitscreen wäre auch langsam fällig, oder?
Das heißt, ich kann jetzt mal wieder ein bisschen leben. Spieletechnisch habe ich ja nichts verpasst. Der BioShock-Patch lässt noch immer auf sich warten, die ganzen interessanten Titel erscheinen ja erst in drei bis vier Wochen:
Die Half-Life Orange Box am 17.,
Zeldas Phantom Hourglass am 19.,
Metroid Prime 3 am 26. und
Hellgate: London am 30.
Das wird anstrengend! Die hätten sich ja mal ein bisschen besser absprechen können. Echt jetzt! Derweil gibt es den einen oder anderen Film im Kino, der noch meine Aufmerksamkeit verdient und es liegt ja noch immer das Foucaultsche Pendel auf meinem Nachttisch... Ach, und der nächste Splitscreen wäre auch langsam fällig, oder?
Ach, ich liebe die Word-Rechtschreibkorrektur. »Setting« ist ja auch gar nicht so schön wie »Petting«, das stimmt schon. Aber irgendjemand könnte bei Gelegenheit mal den Algorithmus überarbeiten, der würfelt, ob die benutzte Sprache Deutsch oder Englisch ist...
Abteilung unützes Partywissen: Wusstet ihr, dass es in der Wissenschaft zwei grundverschiedene Disziplinen gibt, die sich mit der Analyse von Spielen befassen? Es gibt die game theory und die game studies. Durch meine abenteuerliche Studienkombination habe ich das Glück, bei beiden ein bisschen was mitgenommen zu haben...
Die game theory, oder Spieltheorie, ist ein eher mathematisch-logisch orientierter Zweig aus der Wirtschaft. Es geht darum, Aussagen darüber zu machen, wie man sich in komplexen Entscheidungssituationen verhalten sollte, wenn die Entscheidung nicht nur meine eigenen Ergebnisse beeinflusst sondern auch die anderer »Spieler« Das Gefangenendilemma ist wohl eins der populärsten Beispiele, um die Erklärungsmacht der Spieltheorie erklären zu können. Lest mal ein bisschen hinterher, wenn ihr's noch nicht kennt!
In den game studies, der Spieleforschung, geht es nun tatsächlich um das, was wir landläufig mit »Spiel« bezeichnen, in den allermeisten Fällen sogar nur um Computer- und Videospiele. In der Literatur beginnt da schon der erste kleine Streit damit, die Begriffe »Computerspiel« und »Videospiel« voneinander abzugrenzen. Ich fräse mich ja zurzeit in Vorbereitung auf ein mögliches Magisterarbeitsthema durch einen Haufen Literatur zu dem Thema: Ein wirklich spannendes Forschungsfeld! Ab und an erwische ich einen Text, der klingt, als habe ein alternder Literaturwissenschaftler Tetris für sich entdeckt und ansonsten hat er keine Ahnung von der Materie, aber im Großen und Ganzen gibt es da ordentlich Forschungsbedarf.
Eine wirklich raumgreifende Debatte thematisiert zum Beispiel, inwiefern das Computerspiel eine Erzählung sein kann (und will), oder ob man selbst Aspekte wie Cut-Scenes, die so aussehen, als würden sie eine Geschichte erzählen, unter Gesichtspunkten des Spiels verstehen muss. Diese beiden Positionen nennt man Narratology und Ludology. Und es gibt noch eine, die irgendwo dazwischen liegt: Kann man vielleicht die Gaming-Bestandteile und die Storytelling-Bestandteile getrennt voneinander (aber ein größeres Ganzes bildend) betrachten? Schließlich gibt es keine zwingende Verbindung zwischen der erzählten Geschichte in einem Spiel und dem Gameplay. Es ist nämlich vollkommen willkürlich, ob die Spielfigur mit mittelalterlichen Halbschwertern oder mit futuristischen Lichtschwertern die Prinzessin oder wen auch immer retten muss. Und da die Verbindung zwischen Gameplay und Story bestenfalls arbiträr ist, müsste man die Analyse doch auch zweiteilen können, oder?
Jedenfalls, mit solchen Diskussionen und Themen werd ich wohl einen Großteil meiner Zeit in den nächsten Monaten verbringen, da fällt sicher noch die eine oder andere Leseempfehlung ab, ob ihr wollt oder nicht!
Und natürlich bin ich auch dankbar für Tipps, was ich noch lesen sollte! Hier direkt die ersten zwei: How Microsoft Labs Invented a New Science of Play (via Penny Arcade) und The No Twinkie Database (via Senior Gamer)
Die game theory, oder Spieltheorie, ist ein eher mathematisch-logisch orientierter Zweig aus der Wirtschaft. Es geht darum, Aussagen darüber zu machen, wie man sich in komplexen Entscheidungssituationen verhalten sollte, wenn die Entscheidung nicht nur meine eigenen Ergebnisse beeinflusst sondern auch die anderer »Spieler« Das Gefangenendilemma ist wohl eins der populärsten Beispiele, um die Erklärungsmacht der Spieltheorie erklären zu können. Lest mal ein bisschen hinterher, wenn ihr's noch nicht kennt!
In den game studies, der Spieleforschung, geht es nun tatsächlich um das, was wir landläufig mit »Spiel« bezeichnen, in den allermeisten Fällen sogar nur um Computer- und Videospiele. In der Literatur beginnt da schon der erste kleine Streit damit, die Begriffe »Computerspiel« und »Videospiel« voneinander abzugrenzen. Ich fräse mich ja zurzeit in Vorbereitung auf ein mögliches Magisterarbeitsthema durch einen Haufen Literatur zu dem Thema: Ein wirklich spannendes Forschungsfeld! Ab und an erwische ich einen Text, der klingt, als habe ein alternder Literaturwissenschaftler Tetris für sich entdeckt und ansonsten hat er keine Ahnung von der Materie, aber im Großen und Ganzen gibt es da ordentlich Forschungsbedarf.
Eine wirklich raumgreifende Debatte thematisiert zum Beispiel, inwiefern das Computerspiel eine Erzählung sein kann (und will), oder ob man selbst Aspekte wie Cut-Scenes, die so aussehen, als würden sie eine Geschichte erzählen, unter Gesichtspunkten des Spiels verstehen muss. Diese beiden Positionen nennt man Narratology und Ludology. Und es gibt noch eine, die irgendwo dazwischen liegt: Kann man vielleicht die Gaming-Bestandteile und die Storytelling-Bestandteile getrennt voneinander (aber ein größeres Ganzes bildend) betrachten? Schließlich gibt es keine zwingende Verbindung zwischen der erzählten Geschichte in einem Spiel und dem Gameplay. Es ist nämlich vollkommen willkürlich, ob die Spielfigur mit mittelalterlichen Halbschwertern oder mit futuristischen Lichtschwertern die Prinzessin oder wen auch immer retten muss. Und da die Verbindung zwischen Gameplay und Story bestenfalls arbiträr ist, müsste man die Analyse doch auch zweiteilen können, oder?
Jedenfalls, mit solchen Diskussionen und Themen werd ich wohl einen Großteil meiner Zeit in den nächsten Monaten verbringen, da fällt sicher noch die eine oder andere Leseempfehlung ab, ob ihr wollt oder nicht!
»Relaunch« ist so ein überstrapaziertes Wort. Ähnlich wie »Web 2.0« oder »Multimedia«. Immer, wenn irgendwo ein paar Kleinigkeiten am Layout verändert werden, spricht der Onliner erstmal von einem Relaunch. In diesem Sinne bin ich ja in bester Tradition, wenn ich hiermit vollmundig den Relaunch von Channel Hopping ankündige.
Es war ziemlich lang ziemlich still hier, was sich zu einem Teil durch eine Notebookreparatur und ein gebrochenes Handgelenk wegerklären ließe, aber was auch zu einem nicht unerheblichen Teil an akuter Unlust aufs Bloggen meinerseits zurückzuführen ist. Also erstmal eine große Entschuldigung an alle meine Stammleser, die ich damit sicherlich zielsicher vergrault habe, alle beide! Scherz beiseite: Mir sind Leser viel wichtiger, die regelmäßig vorbeikommen und auch gerne lesen, was ich so schreibe. Darum gehts schließlich beim Bloggen, nicht die Laufkundschaft, die von Google nach irgendwelchen ominösen Suchanfragen (»Hack Maxdome«) vorbeigeschickt werden. Dementsprechend versuche ich jetzt mit dem Relaunch wieder Fuß zu fassen in dem, was sich so die deutsche Blogosphäre nennen lässt.
Als ich mit dem ganzen Blogkram angefangen hab, hatte ich noch hohe Ansprüche an jeden meiner Beiträge. Sie sollten kolumnenhaft witzig und pointiert sein, dem Fachpublikum (also den anderen Nerds) etwas bieten, aber auch den Unbedarften nicht zu hoch sein, und so weiter. Wahrscheinlich haben mir auch diese Ansprüche nach einer Zeit die Motivation geraubt. Aber who am I kidding?, ich bin kein großer Onlinekolumnist, also watt sull dä Quatsch? Ich möchte in Zukunft einfach bloggen, was mir vor die Finger kommt, und wenn ich damit den einen oder anderen Lacher provoziere, solls mir nur recht sein.
Zu dengroßen beachtlichen wahrnehmbaren Veränderungen: Offensichtlich hat sich das Erscheinungsbild verändert. Ein großes Dankeschön an Garvin an dieser Stelle, der mir bei den Anpassungen an sein Blogsystem Serendipity mit vollem Körpereinsatz geholfen hat. (Wenn ihr noch Details im Layout findet, die noch nicht ganz stimmig sind, lasst es mich doch bitte wissen!) Und apropos Garvin: Mit ihm zusammen habe ich eine kleine Rubrik namens splitscreen ins Leben gerufen, wo wir uns semi-regelmäßig und dialogisch-zynisch über Neuigkeiten aus der Gaming-Szene austauschen werden (lies: unsere ICQ-Protokolle veröffentlichen). Es gibt neue Kategoriennamen und ein webzweinulltaugliches Tagging-System für meine Beiträge, aber das ist ja kaum der Rede wert.
Auf einen guten Relaunch und die deutsche Blogosphäre!
Es war ziemlich lang ziemlich still hier, was sich zu einem Teil durch eine Notebookreparatur und ein gebrochenes Handgelenk wegerklären ließe, aber was auch zu einem nicht unerheblichen Teil an akuter Unlust aufs Bloggen meinerseits zurückzuführen ist. Also erstmal eine große Entschuldigung an alle meine Stammleser, die ich damit sicherlich zielsicher vergrault habe, alle beide! Scherz beiseite: Mir sind Leser viel wichtiger, die regelmäßig vorbeikommen und auch gerne lesen, was ich so schreibe. Darum gehts schließlich beim Bloggen, nicht die Laufkundschaft, die von Google nach irgendwelchen ominösen Suchanfragen (»Hack Maxdome«) vorbeigeschickt werden. Dementsprechend versuche ich jetzt mit dem Relaunch wieder Fuß zu fassen in dem, was sich so die deutsche Blogosphäre nennen lässt.
Als ich mit dem ganzen Blogkram angefangen hab, hatte ich noch hohe Ansprüche an jeden meiner Beiträge. Sie sollten kolumnenhaft witzig und pointiert sein, dem Fachpublikum (also den anderen Nerds) etwas bieten, aber auch den Unbedarften nicht zu hoch sein, und so weiter. Wahrscheinlich haben mir auch diese Ansprüche nach einer Zeit die Motivation geraubt. Aber who am I kidding?, ich bin kein großer Onlinekolumnist, also watt sull dä Quatsch? Ich möchte in Zukunft einfach bloggen, was mir vor die Finger kommt, und wenn ich damit den einen oder anderen Lacher provoziere, solls mir nur recht sein.
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Auf einen guten Relaunch und die deutsche Blogosphäre!
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