Es gibt so Augenblicke, da liebe ich Perl und reguläre Ausdrücke.
Das war so einer.
s/(?:-\s+)?s?(\d{1,4})\s*(?:x|e|\s)+(\d{1,2})(?:\s+-)?/sprintf('- %01dx%02d -',$1,$2)/ie;Das war so einer.
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Mission accomplished. Mit dem gestrigen Freitag habe ich alle Uni-Prüfungen hinter mich gebracht, und auch erfolgreich, wenn ich die Reaktionen der Prüfer richtig gedeutet habe, die mir offiziell die Noten nicht bis nächsten Mittwoch mitteilen dürfen. Das war eine wirklich intensive Phase des Lernen und Arbeitens, Mittwoch werde ich dann sehen, ob es sich gelohnt hat. Jedenfalls schön, erstmal ein Wochenende lang überhaupt nichts machen zu müssen und Channel Hopping reaktivieren zu können.
Es hat sich auch einiges an Inhalten angestaut, die ich jetzt mal in geballter Form konsumieren muss. Und damit meine ich nicht nur eure Blogs, da habe ich schon lange den Panic Button benutzt. Auf der Agenda stehen jetzt vor allem Lost, damit ich mir nicht noch mehr Schelte von nebenan für mein Versäumnis anhören muss, Paper Mario und Mass Effect, was meine Freizeit nachhaltig einschränken dürfte. Aber jetzt erstmal zurück ins Bett und das tolle Gefühl genießen, etwas lesen zu können, was ich aus eigenem Antrieb lesen möchte. Priceless.
PS: Und kaum bin ich aus der Versenkung zurück, gibts den ultimativen Sabber-Content. Yeah, Baby.
Es hat sich auch einiges an Inhalten angestaut, die ich jetzt mal in geballter Form konsumieren muss. Und damit meine ich nicht nur eure Blogs, da habe ich schon lange den Panic Button benutzt. Auf der Agenda stehen jetzt vor allem Lost, damit ich mir nicht noch mehr Schelte von nebenan für mein Versäumnis anhören muss, Paper Mario und Mass Effect, was meine Freizeit nachhaltig einschränken dürfte. Aber jetzt erstmal zurück ins Bett und das tolle Gefühl genießen, etwas lesen zu können, was ich aus eigenem Antrieb lesen möchte. Priceless.
PS: Und kaum bin ich aus der Versenkung zurück, gibts den ultimativen Sabber-Content. Yeah, Baby.
Magisterprüfungsvorbereitungsinduzierte Funkstille. Sorry.
Es ist so schwer, jemandem, der nichts mit Computerspielen am Hut hat, den Reiz dieser Freizeitbeschäftigung zu erklären. Noch schwerer ist es, einen wissenschaftlichen Diskurs über das Computerspiel mit Leuten abhalten zu wollen, deren Kenntnis der Materie sich bestenfalls auf das eine oder andre Gameplay-Video beschränkt. Diese Woche habe ich beides versucht, mit mäßigem Erfolg.
Irgendwie habe ich als begeisterter Spieler noch immer das Gefühl, ich müsse gegen einen Strom aus Vorurteilen anschwimmen und mein Hobby rechtfertigen, wenn ich mit Nichtspielern darüber spreche. Im Rahmen eines Seminars an der Uni habe ich meine Magisterarbeit vorgestellt und mich an den Diskussionen beteiligt. Ein paar Schmankerl: Nach der Vorstellung von Age of Empires kam die Frage auf »Was ist der Sinn dahinter?« Das ist natürlich die Killerphrase überhaupt, was ist der Sinn hinter einer Freizeitbeschäftigung? Was ist der Sinn von Lesen, Fernsehen oder Aquaristik? Nein, Computerspielen muss einen Sinn haben, macht man ja mit dem Computer und damit macht man nur "sinnvolle" Dinge. Nicht wirklich.
Nach der Präsentation von FarCry kam, natürlich, die unausweichliche Gewaltdiskussion auf. Ich glaube, diese Diskussion macht mich innerlich aggressiver als es das aggressivste Computerspiel je könnte. Ein Statement, paraphrasiert: »Okay, der Einfluss auf Jugendliche ist nicht eindeutig nachgewiesen, aber kann man überhaupt anzweifeln, dass es in der militärischen Ausbildung erfolgreich eingesetzt wird?« – von einer Person, die nach eigenen Angaben noch nie ein Spiel auch nur ausprobiert hat... Es geht mir einfach so auf den Zeiger, dass die Leute sich von der grafischen Repräsentation der Spielwelt so beeindrucken lassen, dass sie glauben, es sei unwichtig, sich die Spieldimensionen und die Anforderungen an den Spieler überhaupt anzuschauen.
Genau das gleiche in der Gender-Diskussion. Lara Croft sei ja eine hypersexualisierte Ikone mit männlich konnotierten phallischen Waffen und einem nicht minder phallischen Pferdeschwanz, weshalb dem Spieler, so Freud, direkt Kastrationsangst attribuiert werden muss. Heilige Scheiße! Im Spiel geht es um Fingerfertigkeit, Reaktionsschnelligkeit, ein kleines bisschen Knobeln und räumliches Denken. Das sind die Dimensionen, in denen ein Computerspiel erst einmal analysiert werden muss. Dann kann man sich anschauen, wie die Story dargestellt wird und wie Story und Gameplay ineinander greifen, um die Spiel-Erfahrung zu formen. Aber nein, die Forschung (allen voran Laura Mulvey und Helen Kennedy, bitte googelt selbst!) stürzt sich erst einmal auf das Missverhältnis aus Möpsen und Springerstiefeln. Wie die aus der bloßen Anschauung von Screenshots Aussagen über die Spiele, die Spieler oder die Spiel-Erfahrung ableiten wollen ist mir echt schleierhaft.
Ich bin mal gespannt, wie viele tatsächlich spielende Forscher kommende Woche auf dem Clash of Realities sind. Für die wissenschaftliche Auseinandersetzung reicht es jedenfalls nicht, den eigenen Kindern beim Spielen zuzuschauen und daraus irgendwelche Schlüsse ziehen zu wollen! Das ist so, als wolle man vom bloßen Foto eines Autos auf dessen Fahreigenschaften in Steilkurven schließen, und von diesen Fahreigenschaften auf die Veranlagung des Fahrers.
Irgendwie habe ich als begeisterter Spieler noch immer das Gefühl, ich müsse gegen einen Strom aus Vorurteilen anschwimmen und mein Hobby rechtfertigen, wenn ich mit Nichtspielern darüber spreche. Im Rahmen eines Seminars an der Uni habe ich meine Magisterarbeit vorgestellt und mich an den Diskussionen beteiligt. Ein paar Schmankerl: Nach der Vorstellung von Age of Empires kam die Frage auf »Was ist der Sinn dahinter?« Das ist natürlich die Killerphrase überhaupt, was ist der Sinn hinter einer Freizeitbeschäftigung? Was ist der Sinn von Lesen, Fernsehen oder Aquaristik? Nein, Computerspielen muss einen Sinn haben, macht man ja mit dem Computer und damit macht man nur "sinnvolle" Dinge. Nicht wirklich.
Nach der Präsentation von FarCry kam, natürlich, die unausweichliche Gewaltdiskussion auf. Ich glaube, diese Diskussion macht mich innerlich aggressiver als es das aggressivste Computerspiel je könnte. Ein Statement, paraphrasiert: »Okay, der Einfluss auf Jugendliche ist nicht eindeutig nachgewiesen, aber kann man überhaupt anzweifeln, dass es in der militärischen Ausbildung erfolgreich eingesetzt wird?« – von einer Person, die nach eigenen Angaben noch nie ein Spiel auch nur ausprobiert hat... Es geht mir einfach so auf den Zeiger, dass die Leute sich von der grafischen Repräsentation der Spielwelt so beeindrucken lassen, dass sie glauben, es sei unwichtig, sich die Spieldimensionen und die Anforderungen an den Spieler überhaupt anzuschauen.
Genau das gleiche in der Gender-Diskussion. Lara Croft sei ja eine hypersexualisierte Ikone mit männlich konnotierten phallischen Waffen und einem nicht minder phallischen Pferdeschwanz, weshalb dem Spieler, so Freud, direkt Kastrationsangst attribuiert werden muss. Heilige Scheiße! Im Spiel geht es um Fingerfertigkeit, Reaktionsschnelligkeit, ein kleines bisschen Knobeln und räumliches Denken. Das sind die Dimensionen, in denen ein Computerspiel erst einmal analysiert werden muss. Dann kann man sich anschauen, wie die Story dargestellt wird und wie Story und Gameplay ineinander greifen, um die Spiel-Erfahrung zu formen. Aber nein, die Forschung (allen voran Laura Mulvey und Helen Kennedy, bitte googelt selbst!) stürzt sich erst einmal auf das Missverhältnis aus Möpsen und Springerstiefeln. Wie die aus der bloßen Anschauung von Screenshots Aussagen über die Spiele, die Spieler oder die Spiel-Erfahrung ableiten wollen ist mir echt schleierhaft.
Ich bin mal gespannt, wie viele tatsächlich spielende Forscher kommende Woche auf dem Clash of Realities sind. Für die wissenschaftliche Auseinandersetzung reicht es jedenfalls nicht, den eigenen Kindern beim Spielen zuzuschauen und daraus irgendwelche Schlüsse ziehen zu wollen! Das ist so, als wolle man vom bloßen Foto eines Autos auf dessen Fahreigenschaften in Steilkurven schließen, und von diesen Fahreigenschaften auf die Veranlagung des Fahrers.
Die Literatur erschlägt, nein: fesselt mich zurzeit. Es ist bisschen wie mit einer Hydra, man schlägt ein Buch zu, und neun neue wachsen nach, die auch noch gelesen werden möchten. Und als wäre das nicht zeitaufwendig (und teuer) genug, im Internet tummeln sich ja auch noch so allerhand lesenswerte Dinge, auf die man sich beziehen kann. Wie viel Arbeit sich manche Gamer mit ihrem und für ihr Hobby machen, ist manchmal erstaunlich.
Zum Beispiel recherchiere ich gerade so ein bisschen die Hintergrundstory von Half-Life nach – ist ja schon fast zehn Jahre her, dass ich den ersten Teil gespielt habe – und mir fallen wirklich außerordentliche Sachen in den metaphorischen Schoß. Ein vollständiges Game Transcript und ein ausführlichster Story Guide zum Beispiel.
Ähnlich ging es mir bei Bioshock. Im letzten Beitrag habe ich ja schon den Cinematic Playthrough erwähnt, hinzu kommen dezidierte Motiv-Analysen auf deutsch und auf englisch und ein Spoiler-Interview, das einen halben Kommentarmodus ersetzen könnte.
Von solchen Sachen brauche ich mehr! Wenn ihr noch weiteres empfehlenswertes Hintergrundmaterial kennt oder habt zu wichtigen Spielen der letzten Jahre, nur her damit! Zur Metroid-Reihe suche ich noch einiges, zur Diablo-Reihe ebenfalls, zu System Shock, Deus Ex, Tomb Raider, Doom... Ach, einfach her damit!
Danke!
Zum Beispiel recherchiere ich gerade so ein bisschen die Hintergrundstory von Half-Life nach – ist ja schon fast zehn Jahre her, dass ich den ersten Teil gespielt habe – und mir fallen wirklich außerordentliche Sachen in den metaphorischen Schoß. Ein vollständiges Game Transcript und ein ausführlichster Story Guide zum Beispiel.
Ähnlich ging es mir bei Bioshock. Im letzten Beitrag habe ich ja schon den Cinematic Playthrough erwähnt, hinzu kommen dezidierte Motiv-Analysen auf deutsch und auf englisch und ein Spoiler-Interview, das einen halben Kommentarmodus ersetzen könnte.
Von solchen Sachen brauche ich mehr! Wenn ihr noch weiteres empfehlenswertes Hintergrundmaterial kennt oder habt zu wichtigen Spielen der letzten Jahre, nur her damit! Zur Metroid-Reihe suche ich noch einiges, zur Diablo-Reihe ebenfalls, zu System Shock, Deus Ex, Tomb Raider, Doom... Ach, einfach her damit!
Danke!
Okay, das war anders geplant. Dachte, während ich für die Magisterarbeit recherchiere, kann ich immer mal wieder meine Findings hier kurz vorstellen. Aber irgendwie fehlt mir dafür die Zeit und sogar ein bisschen die Lust. Lieber plätte ich noch ein paar Monster aus Hellgate: London, wenn ich mal eine Stunde Zeit habe. Das kann ich ja auch als »Recherche« verkaufen, denn das Spiel ist in gewisser Weise ein Negativbeispiel für die Narrationsformen im modernen Computerspiel – aber dennoch motivierend.
Wie dem auch sei, ich bemühe mich darum, wieder häufiger ein paar Zeilen hier zu schreiben. Zum Beispiel über die Vorgänge bei push11, über ein unglaublich kurzweiliges kleines Deutschbuch und über das ausstehende Beowulf-Kinoerlebnis.
Wie dem auch sei, ich bemühe mich darum, wieder häufiger ein paar Zeilen hier zu schreiben. Zum Beispiel über die Vorgänge bei push11, über ein unglaublich kurzweiliges kleines Deutschbuch und über das ausstehende Beowulf-Kinoerlebnis.
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