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Mit Kommentar: Das wird großartig!
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EmmJay in ansehnlich
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WCS ist kurz für Worst Case Scenario. Ich hab nie verstanden, ob das nun besser oder schlechter ist als ein GAU, aber das ist ja auch egal. Gestern in der Sneak war so ein WCS-Moment, etwa 25 Sekunden nach dem Beginn des Hauptfilms. "Bride Wars" stand da in bedrohlich großen und bedrohlich pinken Buchstaben auf der Leinwand und ein bedrohlich mürrisches Raunen ging durchs Publikum. Aber wie sich die beiden Bräute so bekriegten, setzte langsam eine Art Galgenhumor ein, den selbst die anwesenden Frauen teilen konnten. Und der eine oder andere amerikanische Kritiker gibt uns Recht. Naja, eigentlich sogar alle.
Jetzt schieb ichs einfach mal auf posttraumatischen Stress, jedenfalls habe ich mir mal so angeschaut, was noch so hätte kommen können statt Bride Wars. Da ist ja einiges interessantes dabei. Für mich zumindest.
Underworld 3, dieses Mal nicht mit Hottie Beckinsale, sondern mit Hotterhottie Rhona Mitra. 96 Hours, dessen Originaltitel Taken für den deutschen Markt offenbar nicht englisch genug war. The International, dessen Anreiz mit Clive Owen stark ansteigt, aber dank Tom Tykwer wieder deutlich absackt. Watchmen; höhö. Wolverine, höhöhöhö. Und in nicht allzu ferner Zukunft Star Trek 11 mit dem inoffiziellen Untertitel "Sylar im Weltall".
Könnte eine schöne Kinosaison werden!
Jetzt schieb ichs einfach mal auf posttraumatischen Stress, jedenfalls habe ich mir mal so angeschaut, was noch so hätte kommen können statt Bride Wars. Da ist ja einiges interessantes dabei. Für mich zumindest.
Underworld 3, dieses Mal nicht mit Hottie Beckinsale, sondern mit Hotterhottie Rhona Mitra. 96 Hours, dessen Originaltitel Taken für den deutschen Markt offenbar nicht englisch genug war. The International, dessen Anreiz mit Clive Owen stark ansteigt, aber dank Tom Tykwer wieder deutlich absackt. Watchmen; höhö. Wolverine, höhöhöhö. Und in nicht allzu ferner Zukunft Star Trek 11 mit dem inoffiziellen Untertitel "Sylar im Weltall".
Könnte eine schöne Kinosaison werden!
EmmJay in ansehnlich
Nur mal so zwecks Lebenszeichen und so: Ich würd ja sofort eine an Lächerlichkeit grenzende Menge guten Geldes für eine DVD-Collection von Pinky and the Brain ausgeben. YouTube ist da ja kaum mehr als ein Appetithäppchen...
EmmJay in ansehnlich
Mir war ja schon bei Vertragsabschluss klar, dass der DVD-Verleih von Amazon in naher Zukunft umziehen würde zu Lovefilm. Abgesehen von dem etwas pornös klingenden Namen habe ich mir da nichts bei gedacht. Der Umzug fand indes dieses Wochenende schon statt und meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Die gute Nachricht zuerst: Ehemalige Amazon-Kunden behalten ihre Vertragskonditionen, die günstiger sind als die Konditionen, die Neukunden bei Lovefilm bekommen.
Aaaaaaber. Der Kundenservice und vor allem die DVD-Wunschlisten-Verwaltung sind vergleichsweise eine Zumutung. In der alten Amazon-Liste konnte ich die Reihenfolge, in der ich die DVDs erhalten möchte, punktgenau sortieren, und wurde detailliert über die Wartezeiten informiert. Das ermöglichte es geschickten Kunden, fast perfekt zu kontrollieren, welche DVD als nächstes ankommen würde, wenn man die Wartezeiten und Sortiermöglichkeiten geschickt miteinander kombiniert.
Lovefilm knickt allerdings das Sortierungssystem für die Wunschlisten zugunsten einer Priorisierungseinstellung. Es gibt nur noch drei Prioritäten, hoch, mittel und niedrig. Zudem werden die Wartezeiten nicht vollständig ausgewiesen. Entweder das, oder der Algorithmus zur Auswahl der nächsten DVD ist ein Arsch. Derzeit liegt nämlich Aliens auf meinem Schreibtisch, obwohl das nur »mittel« priorisiert war und höherpriorisierte DVDs (z.B. Alien (1)!) angeblich sofort verfügbar waren. Irgendwas stimmt da nicht.
Die Dreistigkeit ist aber, dass die FAQ von Lovefilm ergänzt wurde um eine Sektion speziell für ehemalige Amazon-Kunden. Okay, das allein ist nicht dreist, das ist ja vielleicht sogar hilfreich. Aber der Inhalt ist dafür umso lustiger; oder trauriger, je nachdem. Auf die offenbar trefflich antizipierte Frage »Ich war bisher ein Amazon.de DVD-Verleih Kunde, warum kann ich meine Liste nicht mehr sortieren?« antwortet Lovefilm:
WTF? Der Service wird definitiv nicht besser, denn der Kunde hat weniger Möglichkeiten, den Service von Lovefilm effektiv zu nutzen, als es bei Amazon noch der Fall war. Und inwiefern der Service »persönlicher« werden kann, erkläre mir bitte der zuständige PR-Bullshitter vom Dienst.
Oh, halt, warte. Hat er ja schon. Oder auch nicht: Natürlich hab ich direkt eine höfliche Mail an den Kundendienst geschickt, mit der Bitte, mir zu erklären, inwiefern der Service nun besser geworden sein, obwohl man ja nun weniger Möglichkeiten zur Anpassung an die eigenen Wünsche hat. Die offenbar aus Textbausteinen zusammengezimmerte Mail geht nicht auf meine Frage ein, sondern walzt noch einmal aus, was in den FAQ schon – sollte man meinen – in ausreichender Länge aber mit mangelndem Geschick umschifft werden sollte. (Bei Interesse poste ich die komplette Mail gerne noch.) Auf ein wiederholtes Nachfragen gab es keine Antwort. Soviel dazu.
Und jetzt schaue ich mir das noch zwei Wochen an, vergleiche nochmal meine Wunschliste mit den DVDs, die ich tatsächlich bekomme, und werde mich dann aller Wahrscheinlichkeit von Lovefilm verabschieden. Ich halte euch auf dem Laufenden.
Aaaaaaber. Der Kundenservice und vor allem die DVD-Wunschlisten-Verwaltung sind vergleichsweise eine Zumutung. In der alten Amazon-Liste konnte ich die Reihenfolge, in der ich die DVDs erhalten möchte, punktgenau sortieren, und wurde detailliert über die Wartezeiten informiert. Das ermöglichte es geschickten Kunden, fast perfekt zu kontrollieren, welche DVD als nächstes ankommen würde, wenn man die Wartezeiten und Sortiermöglichkeiten geschickt miteinander kombiniert.
Lovefilm knickt allerdings das Sortierungssystem für die Wunschlisten zugunsten einer Priorisierungseinstellung. Es gibt nur noch drei Prioritäten, hoch, mittel und niedrig. Zudem werden die Wartezeiten nicht vollständig ausgewiesen. Entweder das, oder der Algorithmus zur Auswahl der nächsten DVD ist ein Arsch. Derzeit liegt nämlich Aliens auf meinem Schreibtisch, obwohl das nur »mittel« priorisiert war und höherpriorisierte DVDs (z.B. Alien (1)!) angeblich sofort verfügbar waren. Irgendwas stimmt da nicht.
Die Dreistigkeit ist aber, dass die FAQ von Lovefilm ergänzt wurde um eine Sektion speziell für ehemalige Amazon-Kunden. Okay, das allein ist nicht dreist, das ist ja vielleicht sogar hilfreich. Aber der Inhalt ist dafür umso lustiger; oder trauriger, je nachdem. Auf die offenbar trefflich antizipierte Frage »Ich war bisher ein Amazon.de DVD-Verleih Kunde, warum kann ich meine Liste nicht mehr sortieren?« antwortet Lovefilm:
Anstelle einer Durchnummerierung können Sie Ihre DVDs in verschiedenen Prioritäten einstufen, dadurch wird unser Service besser und persönlicher.
WTF? Der Service wird definitiv nicht besser, denn der Kunde hat weniger Möglichkeiten, den Service von Lovefilm effektiv zu nutzen, als es bei Amazon noch der Fall war. Und inwiefern der Service »persönlicher« werden kann, erkläre mir bitte der zuständige PR-Bullshitter vom Dienst.
Oh, halt, warte. Hat er ja schon. Oder auch nicht: Natürlich hab ich direkt eine höfliche Mail an den Kundendienst geschickt, mit der Bitte, mir zu erklären, inwiefern der Service nun besser geworden sein, obwohl man ja nun weniger Möglichkeiten zur Anpassung an die eigenen Wünsche hat. Die offenbar aus Textbausteinen zusammengezimmerte Mail geht nicht auf meine Frage ein, sondern walzt noch einmal aus, was in den FAQ schon – sollte man meinen – in ausreichender Länge aber mit mangelndem Geschick umschifft werden sollte. (Bei Interesse poste ich die komplette Mail gerne noch.) Auf ein wiederholtes Nachfragen gab es keine Antwort. Soviel dazu.
Und jetzt schaue ich mir das noch zwei Wochen an, vergleiche nochmal meine Wunschliste mit den DVDs, die ich tatsächlich bekomme, und werde mich dann aller Wahrscheinlichkeit von Lovefilm verabschieden. Ich halte euch auf dem Laufenden.
EmmJay in ansehnlich
Wer mangels ausreichend hohem Geeklevel die Überschrift nicht dechiffrieren kann: Ich wollte nur kurz Bescheid sagen, dass sich die Zeit, in der ich meine angestaute mediale ToDo-Liste abhaken kann, soeben um dreizigeinhalb Stunden verlängert hat. Warum? MTV archiviert alle Folgen von Game One auf seiner Website. Hab ich ein Glück, dass sich offenbar sommerbedingt die Speedruns und Let's-Play-Threads gerade in Grenzen halten. Aber Sonntag fang ich mal mit Mass Effect an, wirklich jetzt!
EmmJay in ansehnlich
Okay, Garvin hat sich grade Assassin's Creed mitgenommen. Das ist die Gelegenheit, die alte split-screen-Kategorie zu neuem Leben zu erwecken, wir werden nächste Woche einfach mal ein Dialog-Review dazu schreiben. Yeah, Baby.
Zum eigentlichen Thema: Ich habe ja schon mehrfach (hier und da) meinen Faible dafür bekundet, anderen beim Spielen zuzuschauen. Jetzt hat Kieron diese Woche auf Rock, Paper, Shotgun einen Artikel veröffentlicht, in dem auch er sich als Gaming-Voyeur outet. Das ist erstmal keinen Eintrag in meinem Blog wert, wohl aber einer der Kommenare zu diesem Artikel. Da empfiehlt nämlich ein Leser mit den lapidaren Worten »boy have I got a link for you« das Let's Play Archive, das sich für mich langsam als ein schier endloses Füllhorn der Freude entpuppt und das mir mindestens ebenso viel Spaß machen wird wie das Speed Demos Archive (hence the Überschrift).
Auf dem Let's Play Archive protokollieren Spieler ihren Spielverlauf in verschiedensten Spielen; es geht ihnen nicht um Geschwindigkeit, sondern um Spaß, um ein ausgewogenes Bild des Spiels mit ein paar Hintergrundinformationen und, latürnich, Gameplay-Footage. Manchmal sind die Titel in Form von Screenshots mit Textkommentaren aufgelistet, was zugegebenermaßen nicht so neu ist. Besonderes Augenmerk verdienen aber zweifelsohne alle als Video mit Voice-Over-Commentary abgelegten Playthroughs. Was da an ludischem Wissen und kreativer Energie drinsteckt, ist beeindruckend. Ich schaue mit und mit den Lost Vikings Playthrough und bin ganz hin und weg von der realitätsnahen Darstellung des Gameplays, dem geekingen Humor und den teils fundierten Hintergrundinformationen.
Basierend auf solchen Videos, die detailreich, aber typisch-repräsentativ das Gameplay eines Spiels abbilden, kann man sicherlich auch die eine oder andere Spielanalyse anstreben, sogar ohne als Forscher Cheats zu benutzen. Immerhin ist der Claim des Archives: »We'll play it so that you won't have to.« Großartig!
Zum eigentlichen Thema: Ich habe ja schon mehrfach (hier und da) meinen Faible dafür bekundet, anderen beim Spielen zuzuschauen. Jetzt hat Kieron diese Woche auf Rock, Paper, Shotgun einen Artikel veröffentlicht, in dem auch er sich als Gaming-Voyeur outet. Das ist erstmal keinen Eintrag in meinem Blog wert, wohl aber einer der Kommenare zu diesem Artikel. Da empfiehlt nämlich ein Leser mit den lapidaren Worten »boy have I got a link for you« das Let's Play Archive, das sich für mich langsam als ein schier endloses Füllhorn der Freude entpuppt und das mir mindestens ebenso viel Spaß machen wird wie das Speed Demos Archive (hence the Überschrift).
Auf dem Let's Play Archive protokollieren Spieler ihren Spielverlauf in verschiedensten Spielen; es geht ihnen nicht um Geschwindigkeit, sondern um Spaß, um ein ausgewogenes Bild des Spiels mit ein paar Hintergrundinformationen und, latürnich, Gameplay-Footage. Manchmal sind die Titel in Form von Screenshots mit Textkommentaren aufgelistet, was zugegebenermaßen nicht so neu ist. Besonderes Augenmerk verdienen aber zweifelsohne alle als Video mit Voice-Over-Commentary abgelegten Playthroughs. Was da an ludischem Wissen und kreativer Energie drinsteckt, ist beeindruckend. Ich schaue mit und mit den Lost Vikings Playthrough und bin ganz hin und weg von der realitätsnahen Darstellung des Gameplays, dem geekingen Humor und den teils fundierten Hintergrundinformationen.
Basierend auf solchen Videos, die detailreich, aber typisch-repräsentativ das Gameplay eines Spiels abbilden, kann man sicherlich auch die eine oder andere Spielanalyse anstreben, sogar ohne als Forscher Cheats zu benutzen. Immerhin ist der Claim des Archives: »We'll play it so that you won't have to.« Großartig!
EmmJay in ansehnlich
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