Montag, 22. Dezember 2008 09:34

Was für über die Feiertage




Nicht, dass ich nicht noch genug zu spielen hätte... Um genau zu sein, ich hinke dem Q4-Strom ordentlich hinterher. Und da drängeln sich jetzt auch gerade einige Nostalgiespiele dazwischen! Mit dem vom Senior Gamer und mir hoch gelobten GoG.com-Service alleine könnte ich mich für drei bis vier Weihnachtsphasen versorgen. Hach. Damals.

Jetzt gibt's da auch noch Spiele für lau. Beneath a Steel Sky und Lure of the Temptress. Ersteres war eins meiner allerersten Spiele. Mit dem ersten PC meines Vaters gab es Monkey Island (das übrigens in der Wunschliste bei GoG ziemlich hoch steht), X-Wing und eben Beneath a Steel Sky. Das muss mindestens zwölf Jahre her sein.

Wir haben es damals nie geschafft, den Soundblaster richtig zu konfigurieren, also gab es bei den Spielen nie Ton. Bei X-Wing habe ich die Briefings nie verstanden und bin daher in der zweiten oder dritten Mission nicht weiter gekommen. Bei Beneath a Steel Sky half mir eine Komplettlösung, denn mein 14-jähriges Ich war weder in der Lage, den nicht so ganz subtilen Humor zu verstehen, noch die subtilen Hinweise, die man eben so in einem Adventure antrifft. Und dass man in einem Adventure sterben konnte, war für jemanden mit Monkey-Island-Prägung natürlich auch frustrierend.

Aber ich habe das Spiel in sehr positiver Erinnerung. Eine faszinierende kleine Cyberpunk-Geschichte, auch wenn ich damals natürlich keine Ahnung hatte, was Cyberpunk überhaupt sein soll. Schätze, ich werd's jetzt nochmal durchspielen. Mit Ton, mit Sprachausgabe, in 16:10 und mit einem seeligen Lächeln auf dem Gesicht.

Achja, noch mehr kostenlose Klassiker gibt es bei Rockstar Games (GTA 1 und 2) und Electronic Arts (Red Alert 1, das bei uns noch als Command & Conquer 2 verkauft wurde, was später zu einigen Verwirrungen führen sollte).


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