Und dann war da noch dieses verlockende GameStar-Cover, das 15 Seiten Preview-Strecke zu Diablo III verspricht, zusammen mit einem Mega-Video und was nicht alles. Habe ich mir dann mal gekauft. Weniger aus Interesse am Spiel, denn ich war mir relativ sicher, als Fanboy der nullten Stunde ziemlich genau auf dem Wissensstand zu sein, den auch die GameStar-Redaktion hat, sondern mehr aus dem gleichen Interesse, mit dem kleine Jungs den überfahrenen, aber noch lebenden Igel mit einem Stock anstubsen, um zu sehen, was passiert.
Denn wie auch Meedia protokolliert hat: Der Printsektor der Computerspielezeitschriften löffelt sich langsam, aber stetig das eigene Grab. Und als Musterbeispiel kann wunderbar die Diablo-III-Berichterstattung in der aktuellen GameStar herhalten. »Wir haben das Spektakel [das Worldwide Invitational von Blizzard] hautnah miterlebt, mit den Entwicklern gesprochen und alle verfügbaren Informationen gesammelt,« verkündet der Autor stolz, doch erscheint die Ausbeute etwas mager. So gut wie alle »Informationen« sind im Internet hinlänglich bekannt oder trivial. Ich würde sogar sagen, drei Viertel der »Informationen« entstammen einzig dem 20-minütigen Gameplay-Video von Blizzard, das vor über einem Monat erschienen ist.
Ich habe besagtes Video bestimmt vier Mal komplett gesehen, und da kamen mir die Screenshots, die GameStar in ihrer »Preview-Strecke« präsentiert, schon reichlich bekannt vor. Alle. Das Original-Video umfasst außerdem einen Audio-Kommentar von Blizzard selbst, aber die GameStar hat es vorgezogen, die unkommentierte Version (in Einzelteile zerlegt!) auf die DVD zu brennen, kein Wörtchen darüber zu verlieren, dass es sich um ein offizielles Video handelt, und selbst ein bisschen darüberzuquatschen, was man so weiß bzw. spekuliert.
WTF?
Sag bloß!
Zu allem Überfluss gibt der Redakteur nicht einmal seine Quellen preis, sondern versucht im Audio-Kommentar den Eindruck zu erwecken, bei dem Video handele es sich um den Mitschnitt seiner Session aus einer bereits spielbaren Version:
Ich gebe zu, es kann nicht einfach sein, 15 Magazinseiten und 20 DVD-Minuten mit den Nicht-Neuigkeiten zu füllen, aus denen die Diablo-III-Ankündigungen nunmal bestehen. Es ist Blizzards modus operandi, bestehende Spielprinzipien zur Perfektion zu überhöhen und nicht unbedingt innnovative Glanzleistungen zu vollbringen. Es kann aber nicht die Lösung sein, die die Mega-Offenbarungen zu versprechen, die wenigen Informationen aber dann künstlich aufzubauschen und wichtiges (essentielles!) Quellenmaterial nicht als solches zu kennzeichnen. Chance verspielt.
Denn wie auch Meedia protokolliert hat: Der Printsektor der Computerspielezeitschriften löffelt sich langsam, aber stetig das eigene Grab. Und als Musterbeispiel kann wunderbar die Diablo-III-Berichterstattung in der aktuellen GameStar herhalten. »Wir haben das Spektakel [das Worldwide Invitational von Blizzard] hautnah miterlebt, mit den Entwicklern gesprochen und alle verfügbaren Informationen gesammelt,« verkündet der Autor stolz, doch erscheint die Ausbeute etwas mager. So gut wie alle »Informationen« sind im Internet hinlänglich bekannt oder trivial. Ich würde sogar sagen, drei Viertel der »Informationen« entstammen einzig dem 20-minütigen Gameplay-Video von Blizzard, das vor über einem Monat erschienen ist.
Ich habe besagtes Video bestimmt vier Mal komplett gesehen, und da kamen mir die Screenshots, die GameStar in ihrer »Preview-Strecke« präsentiert, schon reichlich bekannt vor. Alle. Das Original-Video umfasst außerdem einen Audio-Kommentar von Blizzard selbst, aber die GameStar hat es vorgezogen, die unkommentierte Version (in Einzelteile zerlegt!) auf die DVD zu brennen, kein Wörtchen darüber zu verlieren, dass es sich um ein offizielles Video handelt, und selbst ein bisschen darüberzuquatschen, was man so weiß bzw. spekuliert.
Diablo 3 ist seit jeher dafür bekannt, Ihnen immer wieder dicke Bossgegner vor den Mauszeiger zu schicken &ndash Teil 3 geht noch einen Schritt weiter!
WTF?
Aller Wahrscheinlichkeit nach baut Blizzard einen dynamischen Schwierigkeitsgrad ins Spiel. Soll heißen: Je mehr Teilnehmer vorhanden sind, desto schwieriger werden die Kämpfe.
Sag bloß!
Zu allem Überfluss gibt der Redakteur nicht einmal seine Quellen preis, sondern versucht im Audio-Kommentar den Eindruck zu erwecken, bei dem Video handele es sich um den Mitschnitt seiner Session aus einer bereits spielbaren Version:
Oh, was ist das für eine Kiste? Mh. Ist doch bestimmt was Nettes drin. Gleich mal draufklicken! [peinliche Pause bis zum besagten Klick, die daraus resultiert, dass sein Audio-Kommentar nicht gut mit dem Video synchronisiert ist] Oops. Okay. Was jetzt? Na klar, ne Falle!
Ich gebe zu, es kann nicht einfach sein, 15 Magazinseiten und 20 DVD-Minuten mit den Nicht-Neuigkeiten zu füllen, aus denen die Diablo-III-Ankündigungen nunmal bestehen. Es ist Blizzards modus operandi, bestehende Spielprinzipien zur Perfektion zu überhöhen und nicht unbedingt innnovative Glanzleistungen zu vollbringen. Es kann aber nicht die Lösung sein, die die Mega-Offenbarungen zu versprechen, die wenigen Informationen aber dann künstlich aufzubauschen und wichtiges (essentielles!) Quellenmaterial nicht als solches zu kennzeichnen. Chance verspielt.
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